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Nachrichten und Informationen aus St. Konrad

Sternsingeraktion 2021 - wichtiger denn je

Liebe Sternsinger-Freunde, liebe Gemeinde,

gerade in dieser turbulenten Zeit ist der Segen der Sternsinger wichtiger denn je. Wir können Sie und euch in diesem Jahr leider nicht persönlich besuchen. Dafür sammeln wir jedoch auch gerne online für Kinder auf der ganzen Welt, die besonders unter den Folgen der Corona-Krise leiden.

Hier geht es zur Sammlung: Sternsingen 2021 in St. Konrad und Philipp Neri

Sie können Ihre Spende auch direkt ans Kindermissionswerk tätigen:
"Die Sternsinger", Pax-Bank eG, IBAN: DE 95 3706 0193 0000 0010 31, BIC: GENODED1PAX

Da die Sternsinger in diesem Jahr den Segen nicht persönlich an die Bewohner der Häuser überbringen können, verteilen sie den Segensspruch und Informationen zur Sternsingeraktion in die Briefkästen vieler Häuser in unserem Stadtviertel. Für alle anderen Spender und Interessierte liegen die Segensaufkleber in den Pfarrbüros St. Philipp Neri und St. Sebastian bzw. an den Kirchentüren von St. Peter und St. Sebastian bereit. Diese können Sie an Ihren eigenen Hauseingang kleben.

Egal, ob klein oder groß: Jeder Beitrag zählt! Herzlichen Dank für Ihre und eure Unterstützung.

Keine Gottesdienste im Januar 2021

geschlossene Kirchentür

Die Gemeindeleitung, mit Abgesandten aus den Kirchenvorständen und Pfarreiräten der Gemeinden St. Konrad mit Philipp Neri, St. Peter Orsbach und St. Sebastian haben sich erneut getroffen, um die Corona-Situation zu beraten und Konsequenzen für unsere Gottesdienste zu beschließen.

Dabei sind wir einstimmig zu der Entscheidung gekommen:

Alle Gottesdienste und Gebetszeiten bis zum 31. Januar 2021 fallen aus.

Diese Entscheidung fällt uns sehr schwer.
Wir werden allerdings die Menschen nicht zum Gottesdienst versammeln, wenn überall sonst - Familien, Schulen, öffentliches Leben - dieselben Menschen aufgefordert werden, möglichst jeden Kontakt zu meiden.

Was weiterhin möglich ist:

  • Beerdigungen: Sie werden gehalten, allerdings nur im Freien auf dem Friedhof (keine Nutzung der Trauerhallen).
  • Impulse: An jedem Tag schreiben wir weiterhin einen neuen Impuls für Sie, bringen ihn ins Bild und setzen ihn auf unsere Webseiten.
  • Podcast: An jedem Sonntag teilen wir wesentliche Elemente der Liturgie als Podcast mit Ihnen über die Webseite bzw. schicken Ihnen diesen per Mail auf Anfrage gerne zu.
  • Firmung: Die geplanten Firmfeiern finden statt.

Alle Bemühungen um Verbundenheit können keine Präsenz-Gottesdienste und Veranstaltungen ersetzen; sie zeigen jedoch unsere Sorge um die Menschen in unseren Gemeinden. Wir bitten um Ihr Verständnis für unsere Entscheidung.

Wenn Sie Unterstützung brauchen,
wenn Sie das Gespräch wünschen,
wenn Sie einfach Kontakt suchen,
melden Sie sich bitte bei den Seelsorgern oder den Mitgliedern unserer Gremien. Scheuen Sie sich bitte nicht!

Wir weisen in den Schaukästen und auf den Webseiten immer auf aktuelle Änderungen zeitnah hin.

Leben im Augenblick

ein Kurs für Angehörige eines an Demenz erkrankten Menschen
  • Kursbegleitung: Claudia Schraml-Tigler
  • Kurszeiten: mittwochs, 18:00 - 20:00 Uhr, wöchentlich 24.02.- 14.04.2021
  • Teilnehmerzahl: 8 Personen
  • Die Teilnahme ist nur an der kompletten Kursreihe!
  • Die Teilnahme ist in der Regel für Sie kostenlos, da die Kursgebühr bei Vorliegen eines Pflegegrades (PG 1-5) von der Pflegekasse erstattet wird.
  • Information und Anmeldung: Tel.: 0241-510 530-0 Email: E-Mail-Adresse anzeigen
  • Ort: Begegnungszentrum Hörn, Johannes-von-den-Driesch-Weg 4-10, 52074 Aachen

Da dieser Kurs pandemiebedingt nicht als Präsenzkurs stattfinden kann, wird er als online-Kurs durchgeführt.

Falls Sie technische Unterstützung benötigen, helfen wir Ihnen gerne!

Programm

24.02.2021

Menschen mit Demenz verstehen
Scham – Angst – Verzweiflung / Folgen des Gedächtnisabbaus, Interventionen

03.03.2021

Einfühlen – Wertschätzender Umgang mit Demenzbetroffenen
Zugangsformen in die Lebenswelt von Demenzbetroffenen

10.03.2021

Mit speziellen Verhaltensveränderungen umgehen
Umherlaufen – Misstrauen – Nächtliche Unruhe – Depression

17.03.2021

Für sich sorgen – Hilfe für die Helfer
Selbstpflege – Motivation – Belastung

24.03.2021

Beschäftigung und Bewegung im Alltag
Lebensqualität erhalten – Veränderung von Bewegung und Wahrnehmung

31.03.2021

Pflege bei zunehmenden körperlichen Einschränkungen
Sturzrisiko – Körperpflege – Ernährung – Inkontinenz

27.04.2021

Leistungsansprüche und Rechtsgrundlagen
Die Pflegeversicherung: Beantragung eines Pflegegrades und Leistungen der Pflegekasse

14.04.2021

Unterstützungsmöglichkeiten in Aachen
Ausblick – Abschluss

Eine starke Zäsur nach langer Zeit: Abschied

Pfarrer Josef Voß

Vor 25 Jahren bin ich zum Pfarrer in St. Martinus ernannt worden, vor 23 Jahren zum Pfarrer in St. Heinrich, vor 10 Jahren zum Pfarradministrator - und anschließend Pfarrer - in St. Laurentius. Jetzt habe ich nach vielen Erwägungen und Gesprächen den Bischof von Aachen gebeten, mich von diesen Ämtern zu entbinden. Der Bischof hat diese Bitte um Entpflichtung zum 1. September 2021 angenommen.

Der Grund für meine Bitte um Entpflichtung liegt auf der Hand: Die Kraft reicht nicht mehr aus.

Pastor sein ist so vielschichtig: Verkündigung des Glaubens, Begleitung von Menschen – vor allem in Krisen- und Leidsituationen, Spendung der Sakramente, offen sein für konkrete Anfragen und Bedürfnisse, Nachgehen von Enttäuschten, Befriedung von Konflikten, Zusammenhalten der Verschiedenen - Pfarreien, Gruppen, Einzelnen; Feiern von Festen, Wertschätzung der Engagierten, Koordinieren von Aufgabengebieten und Interessen, Mitleiden mit den Geprüften, Mitnehmen der Langsamen und Bremsen der Schnellen, Verständnis für die Konservativen und die Progressiven, Brückenbauen, Mut machen, Solidarität bezeugen, repräsentieren, Optimismus ausstrahlen, Überzeugung verbreiten… – und bei all dem sich selbst nicht verlieren. Und dann noch der unendliche Wust an Gremienarbeit, Sitzungen, Protokolle lesen, Kontakte pflegen in die GdG, in die Region, zum Bistum, zu den gesellschaftlichen Gruppen in den Stadtteilen…

Gerne hätte ich meine Entscheidung erst im Alter von 70 Jahren wahr gemacht. Aber das wird nicht gehen. Die Zeit für die starke Zäsur der Veränderung ist jetzt.

Im Leben der Pfarreien wird sich einiges ändern, ohne dass wir heute darüber Genaues sagen können. Fragen stehen im Raum: Wird ein neuer Pfarrer kommen? Wäre er bereit, das Gemeindeleitungsmodell, das wir seit 2012 praktizieren, fortzuführen? Oder gibt es alternative Modelle ohne Pfarrer – für eine kurze oder längere Zeit? Welche Rolle spielt dabei der in 2021 zu Ende gehende Bistumsprozess?

In meinem Leben wird sich ebenfalls einiges ändern. Auch für mich stehen viele Fragen im Raum: Wie wird es weitergehen? Wo kann ich meine Hilfe anbieten und seelsorgerisch tätig sein? Wie sieht mein letzter Lebensabschnitt aus? Im Moment gibt es auch hier noch keine Klarheit.

Ich bin hin- und hergerissen zwischen der Erleichterung darüber, dass ein Ende der Überforderung in Sicht ist, und der Wehmut darüber, dass ich zum September unsere Gemeinden werde verlassen müssen. Aber es gibt keine Alternative zu der gefällten Entscheidung.

Ich habe die Gemeindeleitung über meine Entscheidung und die Zustimmung des Bischofs informiert, ebenfalls die drei Kirchenvorstände. Ich hätte es gerne genauso in den Gottesdiensten Mitte Januar persönlich für die Anwesenden getan. Aber die Einschränkungen wegen der Pandemie haben es mir verwehrt. Deshalb soll diese Nachricht im DreiKlang und im Internet nun alle übrigen erreichen.

Ich bitte sehr um Verständnis für meinen Schritt, der mir schwer fällt, aber auch richtig erscheint. Ich setze auf möglichst viel Normalität für die Zeit, die uns noch miteinander bleibt.

So schaue ich mit Weh-Mut in die Zukunft und grüße alle sehr herzlich!

Josef Voß