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(K)Ein neuer Pfarreirat??

Wahlen

„Sie haben die Wahl” sehen Sie nun wieder Plakate an unseren Kirchen, denn im November werden die Wahlen der verschiedenen Gremien stattfinden.

Die Wahl der Abgesandten für die Gemeindeleitung aus Haupt- und Ehrenamtlern ist dabei ganz wichtig, weil dieses Gremium für die nächsten 4 Jahre die Geschicke unserer Gemeinden pfarrübergreifend lenken wird.

Der Kirchenvorstand wird pfarrweise immer hälftig neu besetzt und hat die finanzielle Verantwortung für unsere einzelnen Pfarren.
Beide Gremien sind auf jeden Fall zu besetzen.

Anders ist es mit dem Pfarreirat: einen Pfarreirat braucht eine Pfarre nicht zwingend, der Aufgabenbereich wird vage beschrieben als „Bestandteil pastoralen, sozialen und politischen Handels vor Ort”. Dennoch kommt dem Gremium letztlich nur beratende Funktion zu, keine echte Entscheidungsfähigkeit.
So kommt es, dass der Pfarreirat in vielen Gemeinden sich eher um Traditionen in der Pfarre kümmert, Pfarrfeste ausrichtet, Täuflinge begrüßt oder Helfer für bestimmte kirchliche Ereignisse stellt (Osternacht etc.).

In unserer Pfarre St. Konrad mit Philipp Neri gibt es zahlreiche engagierte Menschen, die all diese Aufgaben übernommen haben, ohne dabei im gewählten Gremium zu sein. Es gibt viele Ehrenamtler bei der Seniorenbetreuung, der Kinderkirche, der Bücherinsel, der kfd inclusive der traditionellen Mädchensitzung, den Familienmessen, dem jährlichen Maifest und bei vielem mehr.
Der Pfarreirat ist zur Aufrechterhaltung all dieser Aktivitäten in unserer Gemeinde überhaupt nicht entscheidend. Unsere direkten pfarrbezogenen Anliegen sind außerdem durch unsere beiden Abgesandten in der Gemeindeleitung gleichwohl vertreten und immer im Blick.

Aus diesem Grund haben wir bereits in dieser 4-Jahres-Amtszeit des Pfarreirats ein Treffen all dieser Gruppenverantwortlichen gemacht, um einen guten Austausch zu fördern.
Daraus wuchs für uns die Idee, auch zukünftig nicht ein kleines gewähltes Pfarreirats-Gremium zu haben, als vielmehr einen offenen Kreis aus Engagierten die bedarfsorientiert zusammen gerufen werden können. Wenn unsere Gemeindeleitungs-Abgesandten eine Beratung aus dem entsprechendem Kreis brauchen oder auch ein Pfarrgruppentreffen zum Austausch möchten, können sie es zusammen rufen. Genauso kann man initiativ-bezogen Menschen der Gemeinde für bestimmte Aktivitäten suchen (z.B. Pfarrcafé, bestimmte Messen) und die „Arbeit” verteilt sich auf viele Schultern. So kann man den Kreis der Mitmachenden und Engagierten beliebig erweitern, ohne dazu ein Wahlmandat haben zu müssen.

Aus all diesen Gründen werden wir in St. Konrad und Philipp Neri keinen neuen Pfarreirat wählen, aber gern diesen offenen Kreis von Engagierten aufbauen, in dem auch SIE gern nach Neigung und Zeit mittun können.

Ihr Pfarreirat St. Konrad mit Philipp Neri