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Einordnung

Impuls vom 20.10.2020

Angesichts Gottes darf ich klein sein.
Es ist nicht schlimm, vor Gott klein zu sein.
Es ist die richtige Einordnung meiner Existenz.
Dies zu erkennen, führt zu der Ehrfurcht vor Gott,
die ich heute oft vermisse.

Der Prophet spricht so nicht von einem Einzelnen,
sondern von den Volksscharen der Menschen:
„Die Völker sind wie ein Tropfen am Eimer,
sie gelten so viel wie ein Stäubchen auf der Waage.“
(Jes 40,15)

Gottes Größe ist unermesslich.
Ich finde das sehr beruhigend.
Es erschrickt mich nicht.
Es macht mir Mut.

Mülleimer im Frost

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Stürmische Zeiten

Bäume in im Herststurm

Der Herbst hat so viele verschiedene Seiten: mal die wohlig-gemütliche, mal die bunt-heitere, mal die unangenehm-kühle, mal die windig-stürmische.

Der Herbststurm bringt so einiges in Bewegung, reißt alles mit sich, was nicht niet- und nagelfest ist, wirbelt das Verstaubte hoch, sorgt für Rückenwind oder erfordert viel Widerstandskraft. Dieser ist für mich mehr als eine reine meteorologische Erscheinung, er ist eine notwendige existentielle Erfahrung.

Zwei biblische Bilder fallen mir dazu ein. Das eine stammt aus dem Markusevangelium (Mk 4,35-5,1), wo die überwältigende Angst und Perspektivlosigkeit angesichts des heftigen Wirbelsturms greifbar wird. Die jetzige Situation, in der ein erfahrener Steuermann das Steuer aus der Hand gibt, fühlt sich ähnlich an und löst viele Fragen aus: Worauf setzten wir unser Vertrauen? Was trägt uns als Kirchengemeinde durch diese stürmischen Zeiten? Wie gelingt das gute Miteinanderin unserem gemeinsamen Boot?

Das zweite Bild ist das Pfingstgeschehen, bei dem der Sturm als Wirkung und Zeichen des Heiligen Geistes beschrieben wird – inspirierend, begeisternd, anstoßend, mitreißend? Ich bin dankbar für Menschen, die auch in unseren Gemeinden die Fenster und Türen ständig aufreißen. Ich bin dankbar für die vielen Weggefährten, die frische Luft hereinlassen und neuen Schwung bringen. Ich bin dankbar für die Menschen, die angesichts der großen Veränderungen das Bewährte sichern und erhalten. Ich bin auch dankbar für Menschen, die sich den Widerständen aussetzen und standhalten.

Letztendlich bin ich sehr dankbar für diese Erfahrung der stürmischen Zeiten.
Für die Gemeindeleitung: Tetyana Lutsyk

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Erntedankmesse der GdG Grenzenlos

Wegen des regnerischen Wetters fällt die Erntedankmesse der GdG Grenzenlos in diesem Jahr leider aus!

Erntedank

Trotz Corona möchten die Gemeindeleitungen Sie recht herzlich zur Erntedankmesse auf dem Hof der Familie Vonderstein auf dem Schlangenweg in Orsbach einladen.
Am 4. Oktober 2020 um 11:00 Uhr soll eine gemeinsame Heilige Messe gefeiert werden. Bitte beachten Sie, dass es, wie in den Vorjahren, in den einzelnen sechs Gemeinden keine separaten Sonntags-Messen geben wird. Sollte es an diesem Tag stark regnen, fällt die Heilige Messe ersatzlos aus.

Corona-bedingt wird es in diesem Jahr leider nur vereinzelte Sitzplätze geben. Außerdem wird es keinerlei Ausschank geben. Das gesellige Zusammensein nach der Messe muss leider ausfallen. Des Weiteren müssen wir in diesem Jahr auch auf das leckere Schwarzbrot der Familie Vonderstein verzichten. Zum Zweck der Rückverfolgbarkeit bitten wir Sie, einen Namenszettel mit Ihren Daten (Adresse, Telefonnummer) mitzubringen, den Sie in den dafür vorgesehenen Kasten vor Ort werfen. Trotz der Beschränkungen hoffen wir auf eine rege Teilnahme, um in einem gemeinsamen Gottesdienst die GDG Grenzenlos mit Leben zu füllen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Für den Koordinierungskreis der Südgemeinden:
Norbert Schaad

Den Hof der Familie Vonderstein finden Sie in Orsbach auf dem Schlangenweg 360.

Josef Voß: Abgabe von Ämtern

Josef Voß

Nach langer Überlegung habe ich zum 1. 9. 2020 verschiedene Ämter, die ich seit einigen Jahren innehabe, abgegeben. Dieser Schritt war notwendig, weil mir die nötigen Kräfte fehlen, die Aufgaben verantwortungsvoll und pflichtbewusst weiterhin wahrzunehmen.
Es handelt sich um die Aufgaben des Leiters der GdG ‚grenzenlos’, des Leiters des Kirchengemeindeverbandes Aachen-Nordwest und des Administrators für die Pfarreien St. Konrad mit Philipp Neri, St. Peter und St. Sebastian. Alle diese Aufgabenbereiche erfordern ein hohes Maß an Leitungsfähigkeit, Übersicht, Koordination, Personalführung, Krisenmanagement, Kommunikation und guten Nerven.
Ich weiß, dass ich an andere, wie auch an mich selber, hohe Erwartungen stelle. Aber in dieser Erwartungshaltung konnte ich den übertragenen Aufgaben nicht länger gerecht werden. Dann war es nur konsequent, die Erfüllung dieser Ämter in andere Hände zu legen. Wie das geschieht, ist Planung der Personalabteilung des Bistums, mit der meine Entscheidung abgesprochen ist, im Zusammenspiel mit den Hauptamtlichen vor Ort.

Ich bitte um Verständnis für meine Entscheidung und um deren Annahme. Denn ich habe mich schon seit längerem ernsthaft geprüft, wann der Zeitpunkt gekommen ist, diese Ämter abzugeben. Nun war er da, weil es im Hinblick auf meine Gesundheit nicht mehr anders geht.

Dankbar bin ich für sehr viel Vertrauen, das ich erfahren habe. Es hat mich über lange Zeit stark gemacht, das zu tun, was ich als die mir zugedachte Aufgabe erkannt habe. Doch da ich spürte, dass ich immer schneller an meine Grenzen stieß und deshalb Gefahr lief, den Menschen nicht mehr angemessen begegnen zu können, war das Alarmsignal einfach da.

Ich bitte alle unserer GdG sehr herzlich darum, den Hauptamtlichen der GdG und den Angestellten des KGV, die ihren Vorgesetzten verloren haben und sich neu aufstellen müssen, sowie den Mitgliedern des ‚Koordinierungskreises St. Konrad, St. Sebastian, St. Peter’ mit Vertrauen und Verständnis zu begegnen. Sie gehen in eine neue Zeit.
Als Seelsorger in der GdG und als Pastor in St. Heinrich, St. Laurentius und St. Martinus bleibe ich weiterhin im Dienst.

Josef Voß

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