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Bis zum Ende des Lockdowns am 31.1.21 feiern wir in unseren Kirchen keine öffentlichen Gottesdienste.

Wir laden dazu ein, sich den Online-Angeboten anzuschließen. Auf den Internetseiten unserer Pfarreien finden Sie tägliche Impulse und Podcasts zu Sonn- und Feiertagen.

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Bereit sein

Impuls vom 25.1.2021

Meerkätzchen


"Sei wach!", sagt die Bibel und
"Sorge nicht ängstlich!".
Denn du weißt nicht,
was morgen passiert.

Stell dich ein
auf den nächsten Moment
und lege dein Leben
in Gottes Hand.

Mehr geht nicht.

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Absprung

Skispringer

Schon lange fasziniert mich der Absprung eines Skispringers. Er ist eine der wichtigsten Phasen des Schanzensprunges.

Bei hoher Geschwindigkeit und maximaler Anspannung des ganzen Körpers versucht der Sportler, zum optimalen Zeitpunkt in die beste Flugposition zu gelangen. Ein Top-Sprung mit Rekordweite setzt einen guten Absprung voraus.

Das Jahr 2021 liegt vor uns. Wir sind im Anlauf und nähern uns dem Schanzentisch; der Blick nach unten zeigt: verdammt hoch!

Es ist zu spät zum Hadern und Zögern, zu spät für lange Diskussionen und endlose Abwägungen.

Jetzt kommt es drauf an: der Absprung. Den richtigen Moment nicht verpassen, das Tempo optimieren, die Anspannung wollen, Mut beweisen. Der Blick ist nach vorne gerichtet; die Zielgerade fest anvisiert. Das jahrelange Training zahlt sich aus. Der Trainer weiß, zu welchen großartigen Sprüngen sein Schützling in der Lage ist.

Ich wünsche uns allen Mut, den Sprung in das neue Jahr zu wagen. Es wird uns kalte Luft um die Ohren wehen, wir werden Gegenwind zu spüren bekommen. Doch wer einmal Anlauf genommen hat, der muss nach vorne schauen. In unseren Gemeinden heißt es nun, die Herausforderungen anzunehmen und die zukunftsweisenden Veränderungen anzupacken. Nicht jeder Sprung kann ein neuer Rekord sein, aber mit Gottvertrauen schaffen wir TOP-Sprünge.

Gottes Segen für das Jahr 2021!

Für die Gemeindeleitung: Gerlinde Lohmann

Leitgedanken-Archiv

Eine starke Zäsur nach langer Zeit: Abschied

Pfarrer Josef Voß

Vor 25 Jahren bin ich zum Pfarrer in St. Martinus ernannt worden, vor 23 Jahren zum Pfarrer in St. Heinrich, vor 10 Jahren zum Pfarradministrator - und anschließend Pfarrer - in St. Laurentius. Jetzt habe ich nach vielen Erwägungen und Gesprächen den Bischof von Aachen gebeten, mich von diesen Ämtern zu entbinden. Der Bischof hat diese Bitte um Entpflichtung zum 1. September 2021 angenommen.

Der Grund für meine Bitte um Entpflichtung liegt auf der Hand: Die Kraft reicht nicht mehr aus.

Pastor sein ist so vielschichtig: Verkündigung des Glaubens, Begleitung von Menschen – vor allem in Krisen- und Leidsituationen, Spendung der Sakramente, offen sein für konkrete Anfragen und Bedürfnisse, Nachgehen von Enttäuschten, Befriedung von Konflikten, Zusammenhalten der Verschiedenen - Pfarreien, Gruppen, Einzelnen; Feiern von Festen, Wertschätzung der Engagierten, Koordinieren von Aufgabengebieten und Interessen, Mitleiden mit den Geprüften, Mitnehmen der Langsamen und Bremsen der Schnellen, Verständnis für die Konservativen und die Progressiven, Brückenbauen, Mut machen, Solidarität bezeugen, repräsentieren, Optimismus ausstrahlen, Überzeugung verbreiten… – und bei all dem sich selbst nicht verlieren. Und dann noch der unendliche Wust an Gremienarbeit, Sitzungen, Protokolle lesen, Kontakte pflegen in die GdG, in die Region, zum Bistum, zu den gesellschaftlichen Gruppen in den Stadtteilen…

Gerne hätte ich meine Entscheidung erst im Alter von 70 Jahren wahr gemacht. Aber das wird nicht gehen. Die Zeit für die starke Zäsur der Veränderung ist jetzt.

Im Leben der Pfarreien wird sich einiges ändern, ohne dass wir heute darüber Genaues sagen können. Fragen stehen im Raum: Wird ein neuer Pfarrer kommen? Wäre er bereit, das Gemeindeleitungsmodell, das wir seit 2012 praktizieren, fortzuführen? Oder gibt es alternative Modelle ohne Pfarrer – für eine kurze oder längere Zeit? Welche Rolle spielt dabei der in 2021 zu Ende gehende Bistumsprozess?

In meinem Leben wird sich ebenfalls einiges ändern. Auch für mich stehen viele Fragen im Raum: Wie wird es weitergehen? Wo kann ich meine Hilfe anbieten und seelsorgerisch tätig sein? Wie sieht mein letzter Lebensabschnitt aus? Im Moment gibt es auch hier noch keine Klarheit.

Ich bin hin- und hergerissen zwischen der Erleichterung darüber, dass ein Ende der Überforderung in Sicht ist, und der Wehmut darüber, dass ich zum September unsere Gemeinden werde verlassen müssen. Aber es gibt keine Alternative zu der gefällten Entscheidung.

Ich habe die Gemeindeleitung über meine Entscheidung und die Zustimmung des Bischofs informiert, ebenfalls die drei Kirchenvorstände. Ich hätte es gerne genauso in den Gottesdiensten Mitte Januar persönlich für die Anwesenden getan. Aber die Einschränkungen wegen der Pandemie haben es mir verwehrt. Deshalb soll diese Nachricht im DreiKlang und im Internet nun alle übrigen erreichen.

Ich bitte sehr um Verständnis für meinen Schritt, der mir schwer fällt, aber auch richtig erscheint. Ich setze auf möglichst viel Normalität für die Zeit, die uns noch miteinander bleibt.

So schaue ich mit Weh-Mut in die Zukunft und grüße alle sehr herzlich!

Josef Voß

Pfr. Thorsten Aymanns – neuer Pfarradministrator, GdG-Leiter und KGV-Leiter

Wir begrüßen bei uns Herrn Pfr. Thorsten Aymanns, der ab dem 1. Januar 2021 für die Pfarreien St. Konrad mit Philipp Neri, St. Peter, Orsbach, und St. Sebastian das Amt des Pfarradministrators übernehmen wird.

Ein Administrator ist ein Priester, der - mangels eines bestellten Pfarrers - in den genannten Pfarreien die Rechte eines Pfarrers ausübt und dem Bischof diesbezüglich verantwortlich ist.

Außerdem wird Pfr. Aymanns die frei gewordenen Aufgaben der Leitung der Gemeinschaft der Gemeinden ‚grenzenlos’ und des Kirchengemeindeverbandes übernehmen.

Wir freuen uns, dass Pfr. Aymanns bei uns anfängt, und sind nach den ersten Kontakten sehr zuversichtlich. Denn wir treffen auf einen erfahrenen und kommunikativen Priester. In seiner Hauptaufgabe ist er in den Prozess „Heute bei dir” eingebunden, so dass sein Engagement in unserer GdG für ihn zusätzlich erfolgt. Dass er sich dennoch zur Verfügung stellt, macht uns dankbar.

Wir wünschen Pfr. Aymanns einen guten Einstieg in unserer GdG und in dem, was er tut, Erfüllung und Gottes Segen!

Josef Voß

Liebe Christinnen und Christen in den Gemeinden der GdG Grenzenlos,

Pfr. Thorsten Aymanns

mit Beginn des neuen Jahres werde ich die Aufgabe des Administrators für die Gemeinden St. Peter, St. Sebastian mit St. Philipp Neri und St. Konrad übernehmen. Damit verbunden werden auch Aufgaben in der GdG als ganzer und im Kirchengemeindeverband sein. Die Verpflichtung eines Administrators ist eigentlich die einer Übergangsverwaltung bis ein neuer Pfarrer gefunden ist. Ich vermute aber, dass ich doch etwas länger bei Ihnen bleiben darf, und möchte daher mit meinen bescheidenen Möglichkeiten auch im Gemeindeleben dabei sein.

In der Hoffnung, bald auch viele von Ihnen kennen zu lernen, stelle ich mich hier gerne kurz vor:

Mein Name ist Thorsten Aymanns. Ich bin 50 Jahre alt und seit 22 Jahren Priester im Bistum Aachen. Aufgewachsen bin ich in Viersen-Boisheim als älterer von zwei Brüdern. Nach Abitur, Bundeswehr, Studium in Bonn und Passau, Jahrespraktikum und Diakonat in Stolberg und Kaplanszeit in Aachen-Nord war ich 16 Jahre lang Pfarrer in Schwalmtal am Niederrhein.

Seit dem Beginn des Prozesses „Heute bei dir” bin ich Mitglied der Lenkungsgruppe und habe zusätzlich die Leitung des Koordinationsbüros im Prozess übernommen. Parallel dazu war ich als priesterliche Aushilfe (Subsidiar) in der Region Aachen Stadt unterwegs. Diese Subsidiarstätigkeit endet nun. Mein fester Arbeitsplatz ist im Generalvikariat neben dem Dom. Ich wohne in Burtscheid neben St. Michael. Eine Mail senden können Sie mir gerne an: E-Mail-Adresse anzeigen.

Ich grüße Sie alle herzlich und freue mich auf die Begegnung mit Ihnen,

Thorsten Aymanns

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